Aktuelles über Füchse
An dieser Stelle sind aktuelle Medienberichte, Ereignisse und Events, Artikel und Websiten, Videos und Bilder über Füchse zu finden,
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Über Beiträge zu diesem Teil von fuechse.info freue ich mich natürlich sehr - wer etwas Interessantes auf Lager hat,
möge es bitte
an fuechse.info schicken.
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Die britische "Fox Website" hat sich der Information über Vulpes vulpes verschrieben. Federführend dabei ist der Fuchsexperte Stephen Harris, Professor an der Universität Bristol. Der "Telegraph" stellt die Seite vor.
Anriss: "Bald könnte man in Deutschland wieder Menschen mit toten Füchsen um den Hals sehen. Das hofft zumindest ein Berliner Künstler, der just eine seiner Ansicht nach ethisch korrekte „Friendly-Fur"-Kollektion vorgestellt hat. Sein Argument: Die Tiere stammen aus der freien Wildbahn und nicht von Zuchtfarmen."
Kommentar von fuechse.info: Mit dem Argument, Erschießen und Fallenfang wildlebener Füchse seien "tierschutzgerecht", versucht die konservative "Welt" einmal mehr, Pelz salonfähig zu machen. Dabei überrascht allerdings, dass selbst der NABU es für "sinnvoll" hält, "das Fell der Füchse zu nutzen".
Jeden Monat sammeln die Jäger im Forum der Jagdzeitschrift Wild und Hund ihre Bilder von der Raubwildjagd - darunter in erster Linie erschossene Füchse. Besonders entlarvend dieses Mal: Eine Fotoserie vom Abschuss eines völlig verängstigten Fuchses bei der Baujagd, zu sehen ab Seite 12 unten.
Derartige Bilder und die passenden Kommentare dürften es sehr schwierig machen, Jagd als Naturschutz zu verkaufen.
"Das Hetzen von Hunden auf Füchse und Dachse im Bau stösst in der Bevölkerung auf Ablehnung. Gemäss einer Umfrage im Auftrag des Schweizer Tierschutzes (STS) befürworten 70,6 Prozent ein Verbot der Baujagd. 22,4 Prozent lehnen ein Verbot ab."
Auszug aus dem Text:
"70 Prozent der ÖsterreicherInnen fordern ein Verbot für den Abschuss von Hunden und Katzen
64 Prozent der ÖsterreicherInnen lehnen die Hobbyjagd ab
63 Prozent sprechen sich dafür aus, dass Grundeigentümer selbst entscheiden dürfen, ob auf ihrem Grund gejagt werden darf oder nicht (Eigenjagdrecht)".
Aus dem Artikel:
"Der Fuchs ist klug, so klug, dass er mit seiner Intelligenz eigentlich den besseren Hund abgeben könnte – doch in unserer Vorstellung gilt das Tier als menschenscheuer Einzelgänger. Deutschen Zoologen ist in Sibirien nun ein Kunststück geglückt: Sie haben folgsame und zutrauliche Füchse gezüchtet."
„(...) Von Menschen aufgezogene Wölfe muss man erst darauf trainieren, Zeigegesten korrekt zu deuten. Zahme Füchse verstehen sie auf Anhieb“, sagt der Tierpsychologe Adam Miklósi von der Eötvös Lorand University, Budapest. Sogar Wildfüchse könnten manchmal einem Fingerzeig folgen – besser als jeder Wolf."
"(...) Sind Füchse die besseren Hunde? Die Forscher sind von der überlegenen Fuchs-Intelligenz überzeugt. Aber Intelligenz war den frühzeitlichen Hundezüchtern offenbar nicht wichtig. Sie wollten vor allem Stärke. Hunde sind nicht nur zum Bellen gut. Sondern auch zum Beißen."
Kommentar von fuechse.info: Aller Lobhudelei über die füchsische Intelligenz zum Trotz: Letzten Endes geht es hierbei einmal mehr nur um die Befriedigung menschlicher Bedürfnisse.
Auszug aus dem Artikel:
Verbündeter im Kampf gegen die kleinen Nager: Füchse decken mehr als 90 Prozent ihres Nahrungsbedarfs mit Mäusen. Deswegen dürfen bei Staatsjagden im Bereich des Wolfhager Forstamtes vorerst keine Füchse mehr geschossen werden.
wolfhagen. Verschnaufpause für Reineke Fuchs? Der pfiffige Räuber, der nur in der Zeit, wenn er seinen Nachwuchs aufzieht, sicher vor Schrotgarben sein kann, ist gefragt als Verbündeter im Kampf gegen die extreme Mäuseplage, die derzeit herrscht.
So wurde am Wochenende erstmals im Staatswald Zierenberg der Fuchs bei einer Jagd nicht zum Abschuss freigegeben, wie Theo Arend, stellvertretender Leiter des Wolfhager Forstamtes und im dortigen Amt für den Bereich Jagd zuständig, bestätigt.
Gerade auf den Waldflächen, die der Sturm Kyrill geräumt hat, finden Erdmäuse beste Lebensbedingungen und richten in den Verjüngungen große Schäden an, indem sie die Wurzeln der kleinen Bäumchen anfressen. Deswegen, so Arend, könne man jede Unterstützung beim Kampf gegen die Plage gebrauchen. Der Fuchs, der sich zu mehr als 90 Prozent von Mäusen ernährt, werde das Problem sicher nicht lösen, so der Forstmann, aber er sei ein willkommener Helfer. Und deswegen gelte für Staatswaldjagden: "Füchse werden nicht freigegeben."
Eine gute Entscheidung, wie auch Dr. Frank Krüger von der Nordwestdeutschen Forstlichen Versuchsanstalt in Göttingen, meint. "Ich schimpfe mit jedem, der im Wald Füchse schießt", sagt der Sachgebietsleiter im Bereich Forstschutz. (...)